Sonntag, 18. September 2016

Kontrollverlust oder Trennungsangst beim Hund



Kontrollverlust oder Trennungsangst ?
Ein Hund der unter Kontrollverlust leidet, hat genau soviel Stress, wie ein Hund der Trennungsängste hat.
Wie differenziere ich diese beiden Begriffe?
Kontrollverlust:
Der Hund zeigt im Alltag seinem Hundehalter gegenüber kontrollierendes Verhalten. Der Hundehalter wird in seiner Wohnung auf Schritt und Tritt verfolgt. Der Hund läuft unentwegt von Zimmer zu Zimmer nach. Dieser Hund stoppt den Hundehalter in der so genannten T-Stellung, wollen den Hundehalter somit Grenzen setzen- diesen eingrenzen, auch indem der Hundehalter oft umkreist wird. Kommt der Hundehalter nach Hause wird er meistens frontal von vorne oder hinten angesprungen. Damit bezweckt der Hund seinen Hundehalter zu maßregeln. Beim Bellen aüssert der Hund sich durch klar erkennbares Bellen.
Trennungsangst:
Ein unter Trennungsangst leidender Hund zeigt auch wie bei Kontrollverlust seinem Hundehalter gegenüber kontrollierendes Verhalten, lässt aber seinen Hundehalter nicht mehr aus den Augen. Bleibt der Hund in der Wohnung alleine zurück, fängt er mit jaulen an, was aussagt, dass er nach seinem Rudel (Hundehalter) ruft. Ob ein Hund Trennungsangst hat zeigt sich, wenn sich der Hund beim spazieren gehen keinen Meter von seinem Hundehalter entfernen möchte, auch wenn es in seiner Umgebung viel interessante Dinge gibt. Betritt der Hundehalter die Wohnung, zeigt der Hund gerne Beschwichtigungssignale wie z.B. Begrüßung mit geducktem und gesenktem Kopf oder er macht einen Rundrücken.
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