Dienstag, 23. August 2016

Imponiergehabe bei Hunden

So wie die Hunde ein Imponiergehabe ausspielen um Stärke in einer Situation zu zeigen, so haben auch wir Menschen ein Imponiergehabe, wir wollen Stärke in mancher Situation zeigen und machen uns bei unserem gegenüber groß machen, wir verändern unsere Stimme, die Brust wird heraus gestreckt.

Wenn ein Hund sein Imponiergehabe an den Tag legt, macht auch er sich groß den Artgenossen gegenüber, der Hund streckt die Brust heraus, seine Rute wird hoch und gespannt getragen und trabt voller Stärke auf seinen Artgenossen zu. Der Hund will ja nicht als ein Weichei dastehen.

Ein Hund setzt ganz klare Signale an denen ein Hundehalter gut erkennen kann ob er einen eher unterwürfig, scheuen Hund besitzt oder ob er einen Hund hat der gerne anderen zeigt wie stark er "angeblich" ist.

Viele dieser angeblich starken Hunde sind nicht so stark als wie diese sich in der Situation geben.

Oftmals wird ein Imponiergehabe bei einem fremden Hund von anderen Hundehaltern fehl eingeschätzt, viele denken oftmals der fremde Hund will gleich angreifen oder ist gefährlichwww.menschpartnerhund.de
 
Die Magendrehung beim Hund - endet in so manchem Fall tödlich

Aufbau eines Magens beim Hund.

Zunächst sollten Sie einige Punkte zur Anatomie des Magens und zur Situation der Entstehung der
Magendrehung wissen. Grob vereinfacht ist der Magen durch zwei wesentliche Punkte im Bauchraum fixiert.
Die Speiseröhre tritt von vorne durch das Zwerchfell und mündet kurz hinter diesem in den Magen.
Auf der anderen Seite geht der Magenausgang in den ersten Abschnitt des Dünndarms in den
12-Fingerdarm über. Dabei stellt der Magen sich nicht als schlauch- oder kugelförmiges Gebilde dar,
sondern eher als ein asymmetrischer Beutel mit einer großen und einer kleinen Krümmung. Liegt der
Magen in normaler Position, befindet sich der vordere und obere Anteil unter den hinteren Rippen auf der
linken Körperseite. Der hintere Teil des Magens zeigt nach hinten rechts und unten. Zusätzliche Bänder
befestigen den Magen auch noch an anderen Stellen im Bauchraum, wie etwa an der Leber und der Milz.
Diese Bänder sind allerdings nicht sehr straff, sondern müssen nachgiebig sein, damit der Magen auch in
unterschiedlichem Füllungszustand Bewegungsfreiheit behält. Alle zu- und ableitenden Blutgefäße verlaufen
entlang der Speiseröhre, des 12-Fingerdarms und der Aufhängebänder.

Wie kommt es zur Magendrehung beim Hund?

Der Magen wird vorwiegend durch die Speiseröhre und den 12-Fingerdarm fixiert, wie ein Beutel im
Oberbauch. Er kann mit der Krümmung nach unten weisend an dieser Aufhängung hin und her pendeln,
was bei entsprechender Füllung mit Wasser oder Futter noch begünstigt wird. Führt der Hund dann
Bewegungen aus, die das Pendeln verstärken, kann es zu einem Umschlagen des Magens um seine
Längsachse kommen. Besonders gefährlich sind Bewegungen des Hundes, die nach vorwärts und
unten gerichtet sind und dann plötzlich abgebremst werden, wie zum Beispiel beim herunterspringen
oder überspringen von Hindernissen.

Welche Hunde sind besonders betroffen?

Alle größeren Hunde mit einem tiefen und breiten Brustkorb haben eine große Bewegungsfreiheit
des Magens. Besonders Hunde mit weichen und lockeren Bindegeweben haben oft keine straffen
Magenbänder, die ihn gut in Position halten könnten. Tiere die gerade gefressen oder größere Mengen
an Wasser getrunken haben erhalten günstige Bedingungen, die das Pendeln des Magens verstärken.
Besonders Hunde die aktive, lebhafte Bewegungen, gleich nach der Fütterung oder nach der Aufnahme
größerer Wassermengen ausführen, sind davon betroffen. Schwer verdauliches Futter das aus größeren
Stücken besteht, leicht gärendes Futter und sehr große Futtermengen verstärken das Risiko einer
Magenumdrehung.

Wie vermeide ich eine Magendrehung beim Hund?

Nach jeder Hauptfütterung und grösserer Aufnahme von Wasser Ihres Hundes, sollten Sie als Hundehalter
darauf achten, das Ihr Hund eine Ruhephase einhält, bevor er wieder aktiv gefördert wird. Bitte vermeiden
Sie es Ihren Hund mit vollem Magen Aktivitäten, wie zum Beispiel heftiges herumtoben oder Überspringen
von Hindernissen ausführen zu lassen.www.menschpartnerhund.de
Das Aufstellen von Regeln  bietet dem Hund Sicherheit und Orientierung im Alltag

Ressourcenverteilung für einen entspannten Alltag zwischen Mensch und Hund

Wie sich die tägliche Rangordnung zwischen Hundehalter und seinem Hund darstellen, zeigt sich durch die richtige Verteilung der Ressourcen im Alltag.

Im gemeinsamen Rudel beansprucht  immer der Dominante die besseren und größten Ressourcen im Umfeld, weil es für diesen die größte Bedeutung für sein Überleben darstellt.

Die Verteilung der Ressourcen zwischen Hundehalter und seinem Hund verkörpern im täglichen miteinander immer eine sehr wichtige Rolle. Ein Hund versucht in erster Linie immer seine Ressourcen zu kontrollieren und natürlich als erster auch zu beanspruchen.

Daher sollte es vom ersten Tag an dem Ihr Hund bei Ihnen zuhause einzieht, klar sein, dass Sie als Hundehalter darauf unbedingt achten sollten, dass Sie als Hundehalter die Ressourcen an den Hund verteilen. Ihr Hund sollte niemals ständig freien und unkontrollierten Zugriff auf alle Ressourcen haben.

Bei einem Hund sollte man Ressourcen niemals einfach nur so geben. Sie sollten versuchen Ressourcen zu tauschen!

Beispiel: Das Hundespielzeug gegen Futter tauschen

Ressourcen für den Hund sind:

Sozialpartner/Sozialkontakte
Spielzeug
Liegeplatz
Futter
Wasser
usw usw.

Alltagsprobleme in der Hundehaltung entstehen immer dann, wenn die Grenzen der Ressourcenverteilung zwischen Hundehalter und seinem Hund zu sehr und zu stark verschwimmen.www.menschpartnerhund.de
Spaziergang - Der Blickkontakt zwischen Hund und Hundehalter

Warum schenken manche Hunde dem Hundehalter kaum Beachtung beim gemeinsamen Spaziergang und halten daher kaum Blickkontakt.

Wenn ein Hund kaum Blickkontakt beim Spaziergang zum Hundehalter aufrecht erhält, hat der Hund vom Hundehalter unbewußt gelernt, es lohnt sich nicht den Hundehalter anzusehen. Der Hund bekam vom Hundehalter in einem langen Zeitraum wenig bis kaum Beachtung im freien, wenn der Hund versucht hat, mit Blicken, Kontakt zum Halter aufrecht zu halten.

Mein Beispiel umgelegt auf das Zusammentreffen von zwei Menschen:

Sie vereinbaren einen gemeinsamen Spaziergang mit einem völlig fremden Menschen und erwarten gute Gespräche. Sie beide treffen sich und laufen los. Sie versuchen beim laufen mehr über den Anderen in Erfahrung zu bringen und stellen dem Fremden ab und an Fragen oder erzählen von sich selbst. Natürlich schauen Sie den Fremden dabei immer an, weil es sich so gehört. Nun zeigt aber der Fremde Ihnen gegenüber Ignoranz und seine Blicke wenden sich nicht an Sie, sondern er sieht immer stur weg.

Frage an Sie selbst:

Wie lange würden Sie sich noch Mühe geben und wie lange würden Sie noch Kontakt halten wollen. Richtig, nicht lange, weil Sie bemerkt haben, dass es sich für Sie nicht lohnt mit dem Fremden zu kommunizieren.

Wenn der Hund dem Hundehalter kaum Blickkontakt beim spazieren gehen schenkt und dafür alles andere in der Umgebung interessanter findet, als den Hundehalter, hat er gelernt, es kommt zu wenig an Beachtung beim Spaziergang, seitens des Hundehalters.

Fazit:

Schenken Sie dem Hund einfach, mehr Aufmerksamkeit wenn er sieh mit Blickkontakt beachtet. Ihr Hund wird es Ihnen mit vielmehr Aufmerksamkeit und Freude Danken.www.menschpartnerhund.de
Übermäßiges Bellen beim eigenen Hund

Wenn Hunde Bellen ist das eine Reaktion auf einen bestimmten Reiz im Umfeld. Nimmt das Bellen aber überhand, hat meist der Hundehalter fehler in der Handlung gegenüber seinem Hund ganz unbewußt durch Fehlverknüpfungen gefördert.

Wenn ein Hund bellt, schenken Sie ihm keine Beachtung, viele Hundehalter sagen ein klares Nein wenn der Hund bellt (eine natürliche menschliche Reaktion!) Hunde sehen mit diesem Nein vom Hundehalter keine Korrektur, ganz im Gegenteil. Beachten Sie Ihren Hund zuviel wenn er bellt u.a. mit einem Nein versteht es Ihr Hund so als wenn Sie mit ihm in das gemeinsame Bellen einstimmen, der Hund wird dadurch bestätigt und unbewußt fühlt sich der Hund dazu bewegt und angefeuert das dieses Verhalten ausdrücklich erwünscht wird vom Hundehalter.

Richtig wäre aber folgende Reaktion vom Hundehalter:

Wenn der Hund bellt keine Beachtung schenken, wenn er aber ruhig wird und aufhört zu bellen schenken Sie dem Hund viel Beachtung denn Sie möchten ja das er nicht übertrieben bellt, so versteht Ihr Hund was Sie erreichen möchten. Das dieser im normalen Bellen im Alltag verbleibt und es nicht übertrieben vom Hund ausgeführt wird

Übermäßiges Bellen ist eine Mischung aus Frust, Unsicherheit, Langeweile, Kontrollverlust oder evtl. Trennungsangst usw.

Lange rede kurzer Sinn:

Sorgen Sie dafür das Ihr Hund im Alltag zufriedener wird und sorgen Sie für ausreichend Zuwendung im Alltag. www.menschpartnerhund.de
 
Offensives Drohen
 
Besagt das ein Hund ohne lange Vorwarnung angreift wenn Ihm eine Alltagssituation unangenehm wird.
Dieser offensive drohende Hund hat auf Dauer gelernt wenn ich z.B. mein gegenüber einen Menschen gleich angreife indem er nach vorne geht und zubeist/zwickt, wird dieser Mensch nicht mehr seine Nähe suchen. Deshalb führt der Hund diese Handlung mit Angriff nach vorne aus, nur zu seinem Selbstschutz.

Defensives Drohen
Besagt das ein Hund  immer versucht nach hinten zurück auszuweichen wenn ihm z.B. ein Mensch zu nahe kommt und dann wenn der Hund nicht mehr ausweichen kann, dann würde er erst zubeissen/ zwicken, nur zu seinem Selbstschutz
Mancher Hundehalter neigt dann dazu seinem Hund die meiste Beachtung zu schenken wenn der eigene Hund eine Handlung ausführt die der Hundehalter im Grunde gar nicht möchte!

Dieses Verhalten nenne ich menschliche Kommunikation, menschliches Reagieren auf den Hund

Hier zeige ich Ihnen ein Beispiel dazu auf:

Der Hund springt den Hundehalter an, springt an ihm hoch. Viele Hundehalter möchten dieses Verhalten beim eigenen Hund nicht, da der eigene Hund dann natürlich auch alle fremden Menschen und Besucher zuhause anspringt.
Das trägt nicht unbedingt zum Alltagsfrieden bei, denn nicht jeder Mensch mag Hunde.

Viele fragen sich dann, warum kann ich das meinem Hund nicht abgewöhnen. Ganz einfach, weil ein Hund Dinge am schnellsten lernt, bei dem er Erfolg und menschliche Bestätigung sieht.

Ein Hund springt seinen Menschen an und der Mensch reagiert dabei mit Nein lass das, Nein geh runter oder der Hund wird mit der Hand weg gedrückt. Im schlimmsten Fall zieht so mancher Hundehalter das Knie an bzw. hoch, (was dem eigenen Hund Schmerzen zufügt!) damit der Hund mit dem Gesicht ins Knie springt . Genau mit diesen hier gerade beschriebenen Handlungen, bestätigen Sie ständig Ihren Hund, dass er Sie anspringen soll. Nun werden Sie denken mit ignorieren des Hundes, wenn er Sie anspringt, würde man die Situation gewinnen. Das stimmt aber nicht ganz, denn nur mit stillem ignorieren lernt Ihr Hund auch nicht, dass er das Verhalten lassen soll. Ignorieren Ja aber das Gegenstück einsetzen- ruhig loben wenn der Hund unten bleibt.

Noch mal zurück zu Ihrem besseren Verständnis. Der Hund springt hoch, wenn er aber dann unten bleibt, werden die meisten Hunde wenig bis gar nicht gelobt, obwohl der Hundehalter genau dieses Verhalten bei seinem Hund eigentlich haben möchte.

Bitte bestätigen und loben Sie Ihren Hund ruhig und entspannt erst dann wenn er unten bleibt und nicht springt und ignorieren Sie ihren Hund wenn er Sie anspringt. Dann versteht Ihr Hund auf Weitsicht auch was Sie von Ihm wirklich erwartenwww.menschpartnerhund.de

Montag, 22. August 2016

Die Entwicklungsphasen vom Welpen zum Hund

1. bis 2. Lebenswoche-Vegetative Phase:
Dieser Zeit besteht ausschließlich aus trinken, schlafen und Kot absetzen.

3. Lebenswoche, die Übergangsphase:
Die Sinne der Welpen beginnen nun zu erwachen.

4. bis 7. Lebenswoche, die Prägungsphase:
Der Hund muß nun Menschen und Artgenossen, sowie verschiedene Umweltsituationen kennenlernen!
Es ist darauf zu achten, eine Prägung aber auch Fehlprägung ist später kaum mehr zu verändern!

8. bis 12. Lebenswoche, die Sozialisierungsphase:
Es werden jene Dinge gelernt, Beginn der Integration in das Rudel, welche eine Grundlage für die
höheren sozialen Leistungen sind, die im Hundeleben eine entscheidende Rolle spielen.

14. bis 17. Lebenswoche, die Rangordnungsphase:
Dient der Findung einer Arbeitsteilung im Rudel, welche mit dem spezifischen Können der einzelnen
Tiere zusammenhängt. Die Rangordnung ist auch eine "Fressordnung", die der Sicherung und Erhaltung
des stärksten Erbgutes dient.

5. bis 6. Lebensmonat, die Rudelordnungsphase:
Das Rudelleben ist jetzt nicht mehr nur Spiel. In dieser Phase lernen die Junghunde unter Führung des
Leithundes (Hundehalter) welche Rolle jeder Einzelne mit absoluter Disziplin im Rudel auszufüllen hat.
Für den jungen Hund ist eine liebevolle, konsequente, aber sehr erwünschte Führung einer Autorität
(Hundehalter) für dieses Alter von der Natur vorgesehen und daher für ihn ein Bedürfnis.

7. bis 9. Lebensmonat, die Vorpubertät:
Flegelhaftes Herausfordern der Leitperson (Hundehalter) gehört zu dieser Phase und muß mit ruhiger
Konsequenz in Grenzen gehalten werden.

10. bis 15. Lebensmonat, die Pubertät und Eintritt in das Erwachsenenstadium:
Die Entwicklung des Junghundes ist soweit abgeschlossen
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Der ältere Hund

Unsere Vierbeiner im hohen Alter haben immer besondere Bedürfnisse und brauchen eine besondere Zuwendung..
Zum einen hat der Hundehalter durch das Altern seines Hundes vermehrt mit Tierarztbesuchen und mit steigenden Kosten zutun, der Hund braucht dem Alter entsprechend seine angemessene Bewegung im Alltag. Oftmals verbunden mit täglicher Medikamenten vergabe die unserem Hund Linderung bei körperlichen Schmerzen herbeiführen sollen.

Ab wann unsere Hunde Alterserscheinungen anzeigen, stellt der Hundehalter früher oder später fest indem die Gelenke bei unserem Hund nicht mehr so gut beim aufstehen und/ oder beim Spaziergang funktionieren.

Das allgemeine Verhalten ändert sich auch bei unserem Hund mit zunehmendem Alter, der Hund sieht schlecht, die Augen trüben sich oft ein, das Gehör lässt zu wünschen übrig und zeitgleich kommen die ersten Zahnprobleme auf, unser Hund trinkt vermehrt mehr Wasser

Auch bei einem alternden Hund gilt wie bei uns Menschen auch der Spruch
"Wer rastet - der rostet". Deshalb bieten Sie dem eigenen Hund eine dem Alter entsprechende Beschäftigung an.
Hunde die Aufreiten

Es kann 2 Dinge bedeuten einmal ein Dominanzgehabe und der zweite Grund ein sehr starkes Sexualverhalten

Manch ein Hund reitet auf Gegenstände auf wie Sofakissen,Teddys o. ähnliches, dies sollten Sie als Hundehalter nicht zulassen und ein solches Verhalten unterbinden z.B. indem Sie diese Gegenstände einfach wegräumen.

Hunde die bei Kindern aufreiten z.B deren Füße umklammern. Als Hundehalter müßen Sie das Verhalten des Hundes korigieren indem Sie das Verhalten unterbinden. Es bringt nichts wenn das Kind den Hund versucht zu korigieren da Kinder speziell indem Fall nicht den Status eines Ranghöheren Rudelmitgliedes einnehmen können, die Eltern als Erwachsene dagegen schon

Reitet ein Hund z.B. auf Ihren Besucher auf, auch da sollten Sie das Verhalten nicht tolerieren, sondern gleich unterbinden. Wichtig dabei ist aber das nicht der Besucher auf dem der Hund aufreitet dieses Verhalten bei Ihrem Hund unterbindet, sondern Sie als Hundehalter denn Sie gehören zum Rudel Ihres Hundes, Ihr Besuch dagegen ist nicht im Rudel integriert, da es fremde ausenstehende Personen sind
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Ist mein Hund ein träger Langeweile Schläfer am Tag ? Es gibt natürlich auch Hunde die Depressionen bekommen.

Ich möchte vorne weg nehmen das es natürlich Hunde gibt die viel schlafen, kranke Hunde z.B. oder ältere Semester

So mancher Hund schläft zuviel am Tag, ist Antriebslos, liegt fast die ganze Zeit am Tag im Körbchen oder an anderen Stellen.

Da wir menschlich denken fällt vielen Hundehalter dies nicht bei Ihrem Hund auf oder Sie bemerken dies, deuten diese Situation aber so als wenn der Hund eben gerne lange schläft.

Wenn ein Hund dies ausführt und übertrieben lange schläft, kann es daran liegen das er nichts zutun hat, keine sinnvolle, tolle Beschäftigung (z.b. geistige Beschäftigung/ Denkarbeit ist vor allem damit gemeint!).

Ihr Hund sagt sich ist ja eh nichts los und legt sich schlafen, verschläft somit eben den Tag um diesen Tag hinter sich zu bringen, wird träge und bekommt unter Umständen Depressionen.

Ich führe das gleiche Beispiel vom oben genannten Hund nun umgelegt auf den Menschen aus:

Nehmen wir mal an Sie wären Arbeitslos, eine Zeit langt findet man dies evtl gut und sagt Klasse jetzt schlaf ich mal länger aus, faulenze und geniese.
Wenn Sie dies aber einige lange Zeit getan haben finden Sie keinen Ausgleich im Leben, im Alltag. Somit fängt der Mensch an am Tag mal auf der Couch zu schlafen, man wird auf Zeit sehr träge, Sieht vom Bett aus Fernsehen und auch da immer wieder faulenzen, in den Tag hinein Leben und schlafen. Irgendwann bekommt der Mensch Depressionen da er keine sinnvolle Beschäftigung hat.

Bitte geben Sie Ihrem Hund einen Sinn für gemeinsamen Spaß und geistige Beschäftigung im Alltag, dann wird er sich auch wieder gerne bewegen und das verschlafen und träge im Alltag verschwindet schnell...
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Homöopathie bei Hunden, weg von der klassischen Medizin - ein neuer Trend?

Immer mehr Hundehalter greifen zur Homöopathie bei einer Erkrankung des eigenen Hundes. Homöopathie ist eine gute alternative zur schulmedizinischen Behandlung. Ein Wermutstropfen bei der Anwendung der Homöopathie ist aber das unsere Hunde uns nicht jeden Schmerz anzeigen und somit ist die Mittelfindung in manchen Fällen doch immer sehr schwierig.

Homöopathie wird beim Hund mittlerweile in den Bereichen chronische Krankheiten, Allergien, Angstphobien und vielen weiteren Krankheiten eingesetzt.
Wenn der Hund nicht alleine bleiben kann

Hunde ist es nicht angeboren das Sie zuhause alleine bleiben können. Distanz muß dem Hund durch den Hundehalter erlernt werden. Jeder Hund sollte von Anfang an erlernt bekommen das es auch Distanz zu seinem Hundehalter im Alltag geben wird. Das Training immer in sanften Schritten beginnen und stets steigern.
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Bei der Rohfütterung (BARFEN) wird versucht, die Nahrung der  Wildform, dem Wolf,
auf den Hund zu übertragen.

Bevor Sie mit dem BARFEN beginnen, ist es sehr wichtig das Sie sich genau mit diesem Thema
beschäftigen und die Nahrungsbedürfnisse Ihres Hundes erlernen und sich damit auseinandersetzen.
Dabei ist zu Beachten, dass unsere Haushunde durch jahrzehnte der Domestikation (genetische Isolierung
von der Wildform) nicht mehr zu 100% die Gene und den Magen des Urahnen, dem Wolf haben.

Reine Fleischfütterung führt zu Fehlernährungen und Mangelerscheinungen beim Hund.
Bitte füttern Sie nicht nur Fleisch, sondern beachten Sie die Zugabe von Gemüse, Obst, Fette, Eiweiße,
Mineralstoffe etc. Bitte beachten Sie auch das der Hund alle wichtigen Nährstoffe ausreichend in seinem
Futter erhält, angepasst am Gesundheitszustand und am Alter des eigenen Hundes.
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Stubenrein - wie wird der eigene  Hund sauber?

Zur Vermeidung von Fehlern in der frühen Erziehung

Natürlich kann es passieren das der eigene junge Hund sich in der Wohnung löst. Wenn Sie den Hund beim lösen sehen ist es nicht zu empfehlen diesen dann mit der Nase in sein Pipi oder seinen Kot zu stecken. Das ist auch heute noch ein weit verbreiteter Irrglaube in der Hundeerziehung. Auch bestrafen durch anschreien, erschrecken in dieser Situation ist der falsche Weg. Richtig wäre es Ihn zu ignorieren und seine Notdurft ohne Kommentar wegzuwischen.

Welches Verhalten kann der Hundehalter beim Hund dadurch auslösen?

Es könnte sein das der Hund gegen Sie Unsicherheiten zeigt und sich versteckt oder das der Hund in Ihrer Anwesenheit sich nicht mehr lösen wird, da er mit einer Bestrafung rechnen muss bzw. diese Erfahrung durch den Hundehalter gemacht hat.

Was können Sie tun um das Lösen im Haus zu mindern.

Sobald ein Welpe nach dem schlafen aufwacht ist es ratsam mit ihm gleich nach draußen zu gehen da dieser nach dem aufwachen gerne seine Notdurft verrichtet.

Wenn ein Welpe gefressen oder getrunken hat sollten Sie auch danach gleich mit ihm nach draußen gehen damit er seine Notdurft verrichten kann.

Wenn der Welpe seine Notdurft wie erwünscht draußen verrichtet, ist  es richtig ihn mit freundlicher Stimme oder Futter, streicheln ausgiebig zu loben, so erlernt er das erwünschte Verhalten das die Notdurft draußen erledigt wird zu zeigen.www.menschpartnerhund.de
Kastration bei Hunden

Hundehalter die einen Hund haben der im Alltag sehr aufgedreht wirkt, Nervosität anzeigt oder alles im Alltag angeht und anbellt, wird  oft  angeraten es mit einer Kastration auszuprobieren, denn angeblich könnte eine Kastration dazu beiführen das der Hund dieses Verhalten evtl. unterlassen würde.

Ein alter Irrglaube der leider immer noch weit verbreitet ist

Fachlich ist es widerlegt das dem Hundehalter dadurch eine Erleichterung im Umgang mit seinem Hund in der Erziehung mit gegeben wird. Eine Kastration  nimmt dem Hund einzig und allein seinen Sexualtrieb. Darauf ist zu achten das beim Hund in einem bestimmten Alter die Kastration durchgeführt wird. Ist der Hund zu alt, vor allem bei Rüden kann es vorkommen das eine Kastration dann keinen Erfolg mit sich bringt. Eine Kastration verändert einen Hund weder physisch noch psychisch!! Ein kleiner Wehrmut tropfen ist das Hunde nach einer Kastration undicht werden können d.h. bei prozentual sehr wenigen Hunden kommt es vor das Sie den Uriendrang nicht mehr so gut anhalten können.

Bevor eine Kastration durchgeführt wird, ist es jedem zu empfehlen erst einmal einen Kastrationschip (chemische Kastration!) beim Hund einsetzen zu lassen um grundsätzlich in den nächsten Monaten testen  zu können ob es irgendeine Verbesserung ins positive beim Hund ergibt.
Wenn der Hundehalter nach dem Chippen einen guten Ansatz beim Hund sieht dann ist eine Kastration auch zu empfehlen. Wenn es keinen guten Ansatz nach dem Chippen anzeigt so bringt eine richtige Kastration auch in der Zukunft nichts.

Eine Kastration hilft nicht bei der Hunde Erziehung und erleichtert dem Hundehalter diese auch nicht. Eine Kastration nimmt dem Hund lediglich den Sexualtrieb. Kastrieren wird empfohlen vor allem bei Scheinschwangeren Hündinnen oder wenn ein Rüde einen sehr starken evtl sogar übersteigenden Sexualtrieb anzeigt.www.menschpartnerhund.de

Freitag, 19. August 2016

Das alte und neue Phänomen - Die Vermenschlichung unserer Hunde - führt meist zu Problemen im gemeinsamen Alltag genauer ausgedrückt wenn menschliche Emotionen das erfolgreiche Training  verhindern.

Oft neigen Hundehalter dazu Ihren eigenen Hund zu vermenschlichen. Der heutige Hund ist oft ein Wegbegleiter vieler Menschen. Unser Hund ist in der modernen Zeit unser Seelentröster, Ansprechpartner, Lebensbegleiter

Das ist ein gesellschaftliches Phänomen.
Hundehalter versuchen natürlich Ihren Hund zu erziehen, jedoch bremsen die eigenen Emotionen des Hundehalters eine erfolgreiche Erziehung des eigenen Hundes oft sehr stark aus. Es werden oft die eigenen menschlichen Gedanken auf den eigenen Hund projeziert.

Fragen schwirren dem Hundehalter im Kopf herum wie z.B. ist der Hund mir jetzt böse, wenn ich ihm etwas verbiete? Ist der Hund nachtragend, wenn ich ihm zuviel untersage? Ist es für meinen Hund schlimm, wenn ich Ihm z.B. daran hindern würde im Bett zu schlafen? Hat er es dann nicht mehr gut genug bei mir?
Ich könnte hier noch viele Beispiele nennen, die ich während meiner Trainingsphasen und Gespräche mit dem Hundehalter hervorbringe.

In einer schnell lebenden, modernen Zeit, in der reale soziale Menschenkontakte immer mehr abgebaut werden, das Worldwide Internet immer mehr an gefallen findet, unsere Welt dadurch immer anonymer wird, gewinnt der Raubbau an sozial menschliche Kontakte immer mehr an Bedeutung und unsere Hunde werden immer mehr zum Lebensbegleiter, Partner und Seelentröster. Unsere Hunde rücken daher emotional immer näher an den Menschen und durch genau diese emotionale Nähe zum Menschen, fällt es vielen Menschen eben sehr schwer Ihren eigenen Hund mit liebevoller Konsequenz zu erziehen und ihm Regeln im Alltag aufzustellen. Es fällt vielen Hundehalter schwer konsequent zu bleiben.www.menschpartnerhund.de

Hund bleibt nicht alleine zu Hause - bellt und jault

Ihr Hund will absolut nicht alleine zu Hause bleiben? Er jault und bellt womöglich Ihre komplette Nachbarschaft zusammen und Ärger ist oft schon vorprogrammiert.
Viele Hundehalter beginnen aus der Not heraus, Ihr komplettes Leben und Ihren Terminkalender rund um Ihren Hund aufzubauen, nur damit der Hund nicht alleine sein muss. Das ist meist mit viel Stress und Komplikationen verbunden. Auch Ihr Hund ist in diesen Situationen sehr angespannt und kommt nicht zur Ruhe.
Es gibt aber Lösungen und Wege, um aus diesem Strudel wieder heraus zu kommen. Ich kann Ihnen mit dem richtigen Training, das Verhalten wieder in positive Bahnen lenken, damit das Leben für Sie und Ihren Hund in naher Zukunft harmonischer und stressfreier wird.http://www.menschpartnerhund.de/leistungen/hundalleine.html

Ihr Hund zeigt in verschiedenen Alltagssituationen Angst?

Und kann seine Angst nicht besiegen? Meine Erfahrungen auf diesem Gebiet haben gezeigt, dass der Auslöser, Angst bei Hunden „meistens“ an der unverständlichen Kommunikation vom Hundehalter gegenüber seinem Hund liegt.
Sie haben einen Angsthund aus südlichen Ländern in Ihre Familie aufgenommen, um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen? Manche Angsthunde/Straßenhunde leiden unter Angstzuständen, weil Sie im Ausland sehr schlechte Erfahrungen im täglichen Leben, auf der Straße gemacht haben. Einige dieser Hunde lebten unter Umständen nur unter Artgenossen und hatten kaum Menschenkontakt.
Seit vielen Jahren trainere ich erfolgreich Angsthunde und habe viele Erfahrungen auf diesem Gebiet und der Resozialisierung gemacht. Nach einem Erstbesuch/ Anamnese, bei Ihnen Vorort, kann ich Ihnen aufzeigen, wie ich mit meinem Training Ihnen und Ihrem Hund behilflich sein kann.http://www.menschpartnerhund.de/leistungen/angsthund.html

Ihr Hund zeigt Aggressionen gegen Sie als Hundehalter?

Ihr Hund knurrt sie beim täglichen Miteinander an? Er droht Ihnen, oder Sie wurden sogar schon von ihm gebissen? Jetzt wird es dringend Zeit zu handeln!
Hunde die solch ein Verhalten gegenüber dem Hundehalter aufzeigen, wurden oft vom eigenen Hundehalter, unbewusst, durch manche fehlende und unklare Strukturen in diesem Verhalten gestärkt.
Hundehalter die dieses Problem im täglichen Verhalten ihres Hundes haben, kann ich Ihnen als Hundetrainer behilflich sein. Ich möchte, dass Ihr Hund und Sie als Hundehalter wieder ein Team werden und für die gemeinsame Zukunft ein glückliches, friedliches Miteinander geführt werden kann.http://www.menschpartnerhund.de/leistungen/aggressivhund.html

Mittwoch, 17. August 2016

Fehler vermeiden in der Hundeerziehung

Inkonsequenz, Wechselhafter Umgang und Ungeduld, die größte Fehlerquelle in der Hundeerziehung.
Diese können dazu führen das Hunde unerwünschtes verhalten anzeigen, nicht richtig verstehen und dadurch schlechter lernen können oder vom Hundehalter erwünschtes verhalten falsch verknüpfen.
Als Bespiel, der Hund wird bei Ihnen zuhause trainiert das er nicht auf die Couch liegen soll. Am nächsten Tag besuchen sie mit Hund den Nachbarn dieser hat kein Problem damit das Ihr Hund auf seine Couch darf. Dann ist der Hund zuhause und wieder soll er nicht auf die Couch obwohl er das beim Nachbarn durfte. Dadurch kann der Hund nicht richtig verstehen was von Ihm erwünscht wird (nicht auf eine Couch liegen) Der Hund kann nicht verstehen weil er einmal auf eine Couch darf und dann auf einmal mal wieder nicht. Das Beispiel Couch zeigt einen wechselhaften Umgang in der Hundeerziehung durch den Hundehalter. Ein wechselhafter Umgang im gesamten Alltag in der Hundeerziehung kann einen Hund frustrieren, diese Frustration wiederum kann einen Hund unsicher machen und in seltenen Fällen beim Hund sogar Aggressionen auslösen.

Ein Hund kann die menschliche Sprache nicht verstehen , aber er kann über die Tonfolge (freundliche Stimme eher hohe Tonlage, ernsthafte Stimme eher tiefe Tonlage) vom Hundehalter Verknüpfungen in der jeweiligen Situation vermittelt bekommen.

Jedes Kommando sollte daher immer dem Hund in gleicher Form für das erwünschte Verhalten vermittelt und übertragen werden.

Ein Hund braucht viele Wiederholungen im Training um einen erlernten Inhalt festzulegen, bevor etwas neu erlerntes sicher vom Hund richtig ausgeführt werden kann.

Training mit dem Hund. Ein sehr wichtiger Punkt ist es das der eigene Hund während er trainiert wird auch motiviert bleibt. Dabei ist darauf zu achten das der Hund weder überfordert noch unterfordert wird. Überforderung blockiert den Hund in seinem denken, seinem tun.

Hunde lernen am leichtesten über die so genannte positive Verstärkung durch Futter, Spiel, streicheln, Ansprache.
Loben beim Hund erfolgt immer mit einer freundlichen Stimme. Die Bestrafung/Zurechtweisen auch über die ernsthafte Stimme (Tonlage) dadurch kann der Hund den Unmut des Hundehalter durchaus erkennen. Anschreien beim Hund ist nicht zu empfehlen, dieses Verhalten bringt dem Hundehalter nicht weiter, denn anschreien und dadurch Stress dem Hund zu zeigen, sagt dem Hund nur aus das der Hundehalter durch die Unruhe die dieser zeigt die Situation nicht im Griff hat.www.menschpartnerhund.de
Beschwichtigungsignale beim Hund auch Calming Signale genannt

Sendet ein Hund Beschwichtigungsignale aus so tut er dies wenn er über die Situation beunruhigt, irritiert ist oder er Stress in diesem moment hat.
Das Ziel ist dabei seine Spannungen und Stress abzubauen, sowie auch aggressionen die zur Eskalation führen können zu verhindern.

Beschwichtigungsignale sind jedem Hund genetisch mitgegeben und müssen daher nicht erlernt werden.

Ein paar Beispiele der Beschwichtigung

- Augen kneifen (doppelt belegt in derBedeutung)
- bedeutungsloses Schnuppern am Boden ohne jeden erkennbaren  Grund
- Vorderkörper tiefstellung, der Hund streckt sich (doppelt belegt in der Bedeutung)
- gähnen (doppelt belegt in der Bedeutung)
- züngeln über die Nase auch als licking bekannt (doppelt belegt in der Bedeutung)
- einen Bogen laufen
- Kopf abwenden
- erstarren oder auch einfrieren genannt
- sehr langsames Bewegen
- hinlegen oder hinsetzen
- Augenlieder absenken und Kopf absenken (dabei hat der Hund keinen starren Blick)
- eine Pfote anheben
- sich abwenden mit dem gesamten Körper
- Gähnen ( doppelt belegt in der Bedeutung

Doppelt belegte Signale in der Beschwichtigung müssen im Kontext angesehen und gedeutet werden d.h. immer in der Situation die gerade besteht. Natürlich kann sich ein Hund auch an der Nase lecken wenn er zum Beispiel gerade gefressen hat oder sich Schmutz auf dieser befindet. Ein Hund kann auch Gähnen weil er erschöpft oder müde ist. Die Vorderkörper tiefstellung  machen Hunde auch um das gegenüber zum Spiel aufzufordern. Hunde die Augen zusammen kneifen, dies kann auch bedeuten das der Hund müde ist oder ihn das Licht blendet.www.menschpartnerhund.de
Fluchtdistanz was bedeutet das?

Die Fluchtdistanz beim Hund ist ein angeborenes, natürliches Verhalten. Fluchtdistanz hat immer mehrere Bedeutungen. Zum einen den Mindestabstand wenn es dem Hund unangenehm wird weil ein anderer fremder Hund ihm zu Nahe kommt (der andere fremde  Hund unterschreitet die Nähe der Distanz zu dem Hund ). Zweitens der Hund flüchtet gleich um die Distanz zu dem anderen fremden Hund der sich ihm nähert schnellstens zu vergrößern.www.menschpartnerhund.de

Montag, 15. August 2016

 
Rangordnung zwischen  Mensch und seinem Hund ?

Der Mensch und sein Hund leben überwiegend in einer sozialen durch den Hundehalter von Dominanz geprägten Beziehung. Eine Rangordnung zwischen dem Hundehalter und seinem Hund besteht nicht, dies wurde  fachlich schon lange widerlegt.

Der Hundehalter und sein Hund leben in einer sozial geprägten Beziehung auch fachlich Symbiose genannt.

Symbiose Beschreibung
Zusammenleben zweier Lebewesen verschiedener Arten zu
beiderseitigem Vorteil. Beide Seiten haben Ihre Vorteile im gemeinsamen zusammen Leben.

Dominanz Beschreibung
Dominanz bezeichnet eine Eigenschaft von Beziehungen/ Verhältnis zweier Lebewesen zueinander. Dominanz sagt nichts über das Wesen oder den Charakter eines Tieres aus. Dominanz bezeichnet die Regelhaftigkeit in einer Dyadischen Beziehung (intensive Zweierbeziehung) Dominanz beim Hund ist nicht wie der Irrglaube besteht angeboren, diese entwickelt sich oder auch nicht. Dominanzbeziehung wird auf eine Hierarchie rückgeschlossen.

Dominanz bedeutet auch:
Das in einer Dyadischen Beziehung ( intensive Zweierbeziehung) regelmäßig die Freiheit von A (dem Hundehalter) zu B (dem Hund) regelmäßig eingeschränkt wird bzw. A (der Hundehalter) sich selbst ein hohes Maß an Freiheiten zugesteht.www.menschpartnerhund.de
 
Angst oder Furcht bei Hunden

Angst beim Hund ist eine innere oder äußere Stressreaktion vom Körper auf eine subjektive Bedrohung.
Bezeichnung Subjektiv bedeutet, das ein Hund etwas aus dem  Standpunkt betrachtet und sich eine Meinung darüber gebildet hat oder ein Vorurteil.


Furcht beim Hund ist eine innere oder äußere Stressreaktion vom Körper auf eine objektive Bedrohung/ Gefahr und wir erlernt durch negativ erlebtes im Alltag

Angst und Furcht gehört zum Überlebensinstinkt und ist eine so genannte adaptive Reaktion. Eine adaptive Reaktion erhöht die Chance zu überleben. Daher ist eine gesunde Angst angeboren beim Hund und wird instinktiv ausgeführt.

Ein Hund fühlt sich bedroht (objektiv bzw. subjektiv), dann versucht  dieser sich aus der Gefahr zu entziehen, es wird beschwichtigt oder durch ein Drohgebärden abgewehrt.

Angst und Furcht Ursachen beim Hund sind negative Erfahrungen die wiederum durch Mangel an Erfahrung im Hundeleben erfahren werden oder durch eine mangelhafte fehlende Sozialisation herbei geführt werden. Angst und Furcht kann aber auch ausgelöst werden durch mangelhafte Prägung auf die gesamte Umwelt oder durch den Menschen herbeigeführten Fehlverknüpfungen im Hundetraining.

Defensive Aggression . Bedeutet der Hund bewegt sich beim drohen Rückwärts und weicht nach hinten aus solange dies möglich ist. Es Dient dem Hund dazu dem gefährlich empfundenen  Objekt solange es geht aus der defensive heraus zu drohen bis sich das Objekt entfernt. Bedeutet im gesamten das der Hund fordert dass das Objekt die Distanz zu ihm zu vergrößern sollte. Der Unterschied hier ist aber folgendes, beim defensiven drohen möchte der Hund einen Kampf mit dem gegenüber vermeiden solange dies möglich ist.
Das defensive Bedrohen hat  das Ziel Gefahren abzuwehren  und sich die die Flucht und Wehrdistanz wieder herzustellen.

Offensive Aggression: Bedeutet der Hund bewegt sich während seinem drohen nach vorne, oft auch in Scheinangriffen mit schnellem nach vorne gehen. Bedeutet das der Hund immer noch uneingeschränkt einen direkten Kampf verhindern möchte Es Dient dem Hund dazu dem gefährlich empfundenen Objekt mitzuteilen das er sofern seine Scheinattacken nicht wirken sollten dieser jederzeit direkt angreifen wird sollte sich das Objekt ihm noch weiter nähern. Beim offensiven drohen ist der Unterschied das der Hund seinem gegenüber klar macht das er immer noch keinen direkten Kampf möchte, er jedoch trotz allem bereit ist ohne zu zögern anzugreifen.

Die Wehrdistanz  gibt die Entfernung an, die ein Hund akzeptiert bevor er aktiv und offensiv abwehrt. Die Wehrdistanz ist ein empfinden vom Hund.

Die Fluchtdistanz  gibt die Entfernung an, die ein Hund akzeptiert, ohne zu fliehen, diese Fluchtdistanz ist ein empfinden vom Hund.www.menschpartnerhund.de
 
Verstärkung  (Belohnung) durch Psychologie

Die Verstärkung aus der Verhaltensbiologie erklärt in der Hundeerziehung ein Ereignis das die Wahrscheinlichkeit beim Hund steigert dass dieser ein erwünschtes, bestimmtes Verhalten zeigt. Es gibt zweierlei Verstärker den Positiven und den Negativen.

Positive Verstärkung:
Dem Hund wird etwas angenehmes hinzugefügt

Negative Verstärkung:
Dem Hund wird ein unangenehmer Reiz entfernt. Die Negative Verstärkung im Training wird bei Therapien von Angsthunden empfohlen.

Direkte Bestrafung auch positive Bestrafung genannt.
Alleine schon das Wort direkte Bestrafung lässt beim Hundehalter verständlicherweise sorge um den eigenen Hund aufkommen.
Die direkte Bestrafung hat nichts damit zutun dem Hund Schmerzen beizufügen. Beispiel für die direkte Bestrafung ist ein lautes Nein wenn der Hund etwa unerlaubtes ausführt, jedoch möchte ich darauf hinweisen das der Hund  das Nein vorher durch Konditionierung erlernen sollte.

Negative Bestrafung:

Negative Bestrafung erfährt ein Hund durch Verlust weil dem Hund in der Situation etwas angenehmes entfernt wird. Dies führt dazu das ein unerwünschtes Verhalten beim Hund abnimmt.www.menschpartnerhund.de