Montag, 22. August 2016

Kastration bei Hunden

Hundehalter die einen Hund haben der im Alltag sehr aufgedreht wirkt, Nervosität anzeigt oder alles im Alltag angeht und anbellt, wird  oft  angeraten es mit einer Kastration auszuprobieren, denn angeblich könnte eine Kastration dazu beiführen das der Hund dieses Verhalten evtl. unterlassen würde.

Ein alter Irrglaube der leider immer noch weit verbreitet ist

Fachlich ist es widerlegt das dem Hundehalter dadurch eine Erleichterung im Umgang mit seinem Hund in der Erziehung mit gegeben wird. Eine Kastration  nimmt dem Hund einzig und allein seinen Sexualtrieb. Darauf ist zu achten das beim Hund in einem bestimmten Alter die Kastration durchgeführt wird. Ist der Hund zu alt, vor allem bei Rüden kann es vorkommen das eine Kastration dann keinen Erfolg mit sich bringt. Eine Kastration verändert einen Hund weder physisch noch psychisch!! Ein kleiner Wehrmut tropfen ist das Hunde nach einer Kastration undicht werden können d.h. bei prozentual sehr wenigen Hunden kommt es vor das Sie den Uriendrang nicht mehr so gut anhalten können.

Bevor eine Kastration durchgeführt wird, ist es jedem zu empfehlen erst einmal einen Kastrationschip (chemische Kastration!) beim Hund einsetzen zu lassen um grundsätzlich in den nächsten Monaten testen  zu können ob es irgendeine Verbesserung ins positive beim Hund ergibt.
Wenn der Hundehalter nach dem Chippen einen guten Ansatz beim Hund sieht dann ist eine Kastration auch zu empfehlen. Wenn es keinen guten Ansatz nach dem Chippen anzeigt so bringt eine richtige Kastration auch in der Zukunft nichts.

Eine Kastration hilft nicht bei der Hunde Erziehung und erleichtert dem Hundehalter diese auch nicht. Eine Kastration nimmt dem Hund lediglich den Sexualtrieb. Kastrieren wird empfohlen vor allem bei Scheinschwangeren Hündinnen oder wenn ein Rüde einen sehr starken evtl sogar übersteigenden Sexualtrieb anzeigt.www.menschpartnerhund.de

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