Mittwoch, 17. August 2016

Fehler vermeiden in der Hundeerziehung

Inkonsequenz, Wechselhafter Umgang und Ungeduld, die größte Fehlerquelle in der Hundeerziehung.
Diese können dazu führen das Hunde unerwünschtes verhalten anzeigen, nicht richtig verstehen und dadurch schlechter lernen können oder vom Hundehalter erwünschtes verhalten falsch verknüpfen.
Als Bespiel, der Hund wird bei Ihnen zuhause trainiert das er nicht auf die Couch liegen soll. Am nächsten Tag besuchen sie mit Hund den Nachbarn dieser hat kein Problem damit das Ihr Hund auf seine Couch darf. Dann ist der Hund zuhause und wieder soll er nicht auf die Couch obwohl er das beim Nachbarn durfte. Dadurch kann der Hund nicht richtig verstehen was von Ihm erwünscht wird (nicht auf eine Couch liegen) Der Hund kann nicht verstehen weil er einmal auf eine Couch darf und dann auf einmal mal wieder nicht. Das Beispiel Couch zeigt einen wechselhaften Umgang in der Hundeerziehung durch den Hundehalter. Ein wechselhafter Umgang im gesamten Alltag in der Hundeerziehung kann einen Hund frustrieren, diese Frustration wiederum kann einen Hund unsicher machen und in seltenen Fällen beim Hund sogar Aggressionen auslösen.

Ein Hund kann die menschliche Sprache nicht verstehen , aber er kann über die Tonfolge (freundliche Stimme eher hohe Tonlage, ernsthafte Stimme eher tiefe Tonlage) vom Hundehalter Verknüpfungen in der jeweiligen Situation vermittelt bekommen.

Jedes Kommando sollte daher immer dem Hund in gleicher Form für das erwünschte Verhalten vermittelt und übertragen werden.

Ein Hund braucht viele Wiederholungen im Training um einen erlernten Inhalt festzulegen, bevor etwas neu erlerntes sicher vom Hund richtig ausgeführt werden kann.

Training mit dem Hund. Ein sehr wichtiger Punkt ist es das der eigene Hund während er trainiert wird auch motiviert bleibt. Dabei ist darauf zu achten das der Hund weder überfordert noch unterfordert wird. Überforderung blockiert den Hund in seinem denken, seinem tun.

Hunde lernen am leichtesten über die so genannte positive Verstärkung durch Futter, Spiel, streicheln, Ansprache.
Loben beim Hund erfolgt immer mit einer freundlichen Stimme. Die Bestrafung/Zurechtweisen auch über die ernsthafte Stimme (Tonlage) dadurch kann der Hund den Unmut des Hundehalter durchaus erkennen. Anschreien beim Hund ist nicht zu empfehlen, dieses Verhalten bringt dem Hundehalter nicht weiter, denn anschreien und dadurch Stress dem Hund zu zeigen, sagt dem Hund nur aus das der Hundehalter durch die Unruhe die dieser zeigt die Situation nicht im Griff hat.www.menschpartnerhund.de

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