Montag, 15. August 2016

 
Angst oder Furcht bei Hunden

Angst beim Hund ist eine innere oder äußere Stressreaktion vom Körper auf eine subjektive Bedrohung.
Bezeichnung Subjektiv bedeutet, das ein Hund etwas aus dem  Standpunkt betrachtet und sich eine Meinung darüber gebildet hat oder ein Vorurteil.


Furcht beim Hund ist eine innere oder äußere Stressreaktion vom Körper auf eine objektive Bedrohung/ Gefahr und wir erlernt durch negativ erlebtes im Alltag

Angst und Furcht gehört zum Überlebensinstinkt und ist eine so genannte adaptive Reaktion. Eine adaptive Reaktion erhöht die Chance zu überleben. Daher ist eine gesunde Angst angeboren beim Hund und wird instinktiv ausgeführt.

Ein Hund fühlt sich bedroht (objektiv bzw. subjektiv), dann versucht  dieser sich aus der Gefahr zu entziehen, es wird beschwichtigt oder durch ein Drohgebärden abgewehrt.

Angst und Furcht Ursachen beim Hund sind negative Erfahrungen die wiederum durch Mangel an Erfahrung im Hundeleben erfahren werden oder durch eine mangelhafte fehlende Sozialisation herbei geführt werden. Angst und Furcht kann aber auch ausgelöst werden durch mangelhafte Prägung auf die gesamte Umwelt oder durch den Menschen herbeigeführten Fehlverknüpfungen im Hundetraining.

Defensive Aggression . Bedeutet der Hund bewegt sich beim drohen Rückwärts und weicht nach hinten aus solange dies möglich ist. Es Dient dem Hund dazu dem gefährlich empfundenen  Objekt solange es geht aus der defensive heraus zu drohen bis sich das Objekt entfernt. Bedeutet im gesamten das der Hund fordert dass das Objekt die Distanz zu ihm zu vergrößern sollte. Der Unterschied hier ist aber folgendes, beim defensiven drohen möchte der Hund einen Kampf mit dem gegenüber vermeiden solange dies möglich ist.
Das defensive Bedrohen hat  das Ziel Gefahren abzuwehren  und sich die die Flucht und Wehrdistanz wieder herzustellen.

Offensive Aggression: Bedeutet der Hund bewegt sich während seinem drohen nach vorne, oft auch in Scheinangriffen mit schnellem nach vorne gehen. Bedeutet das der Hund immer noch uneingeschränkt einen direkten Kampf verhindern möchte Es Dient dem Hund dazu dem gefährlich empfundenen Objekt mitzuteilen das er sofern seine Scheinattacken nicht wirken sollten dieser jederzeit direkt angreifen wird sollte sich das Objekt ihm noch weiter nähern. Beim offensiven drohen ist der Unterschied das der Hund seinem gegenüber klar macht das er immer noch keinen direkten Kampf möchte, er jedoch trotz allem bereit ist ohne zu zögern anzugreifen.

Die Wehrdistanz  gibt die Entfernung an, die ein Hund akzeptiert bevor er aktiv und offensiv abwehrt. Die Wehrdistanz ist ein empfinden vom Hund.

Die Fluchtdistanz  gibt die Entfernung an, die ein Hund akzeptiert, ohne zu fliehen, diese Fluchtdistanz ist ein empfinden vom Hund.www.menschpartnerhund.de

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