Freitag, 19. August 2016

Das alte und neue Phänomen - Die Vermenschlichung unserer Hunde - führt meist zu Problemen im gemeinsamen Alltag genauer ausgedrückt wenn menschliche Emotionen das erfolgreiche Training  verhindern.

Oft neigen Hundehalter dazu Ihren eigenen Hund zu vermenschlichen. Der heutige Hund ist oft ein Wegbegleiter vieler Menschen. Unser Hund ist in der modernen Zeit unser Seelentröster, Ansprechpartner, Lebensbegleiter

Das ist ein gesellschaftliches Phänomen.
Hundehalter versuchen natürlich Ihren Hund zu erziehen, jedoch bremsen die eigenen Emotionen des Hundehalters eine erfolgreiche Erziehung des eigenen Hundes oft sehr stark aus. Es werden oft die eigenen menschlichen Gedanken auf den eigenen Hund projeziert.

Fragen schwirren dem Hundehalter im Kopf herum wie z.B. ist der Hund mir jetzt böse, wenn ich ihm etwas verbiete? Ist der Hund nachtragend, wenn ich ihm zuviel untersage? Ist es für meinen Hund schlimm, wenn ich Ihm z.B. daran hindern würde im Bett zu schlafen? Hat er es dann nicht mehr gut genug bei mir?
Ich könnte hier noch viele Beispiele nennen, die ich während meiner Trainingsphasen und Gespräche mit dem Hundehalter hervorbringe.

In einer schnell lebenden, modernen Zeit, in der reale soziale Menschenkontakte immer mehr abgebaut werden, das Worldwide Internet immer mehr an gefallen findet, unsere Welt dadurch immer anonymer wird, gewinnt der Raubbau an sozial menschliche Kontakte immer mehr an Bedeutung und unsere Hunde werden immer mehr zum Lebensbegleiter, Partner und Seelentröster. Unsere Hunde rücken daher emotional immer näher an den Menschen und durch genau diese emotionale Nähe zum Menschen, fällt es vielen Menschen eben sehr schwer Ihren eigenen Hund mit liebevoller Konsequenz zu erziehen und ihm Regeln im Alltag aufzustellen. Es fällt vielen Hundehalter schwer konsequent zu bleiben.www.menschpartnerhund.de

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